Migratio
Migratio
30-teilige Arbeit
Format variabel
Kunstaktionsansicht in Lößnitz im Rahmen von „Kulturhauptstadt Chemnitz 2025“
Das Werk beschäftigt sich mit der Frage, wie unterschiedlich die Bewegungsstruktur in einer Großstadt, einer Kleinstadt und auf dem Land ist.
Jeweils 35 Ortsansässige werden nach ihren Wohnortwechseln befragt. Jeder Ortswechsel wird in chronologischer Reihenfolge als eine Linie dargestellt. Grundlage hierfür ist dieselbe Deutschlandkarte. Die Linien insgesamt zeigen eine Bewegungsstruktur der jeweiligen Stadt.
Im zeichnerischen Minimalismus zeigen die grafischen Blätter einen konzeptuellen Umgang mit biografischen Bewegungen. In formaler Strenge entsteht eine eigene, nicht planbare Bildästhetik.
Grafik „Migratio-Osnabrück“
Grafik „Migratio-München“
Grafik „Migratio-Dalhausen“
Grafik „Migratio-Lößnitz“
Grafik „Migratio-Ahlen“
Grafik „Migratio-Borgholzhausen“
schlaf!
„schlaf!“
31-teiligen Arbeit
Format variabel
Ausstellungsansicht Novilla, International Center For Arts, Creativity & Exchange Berlin
Die Zeichnungen entstanden nach Interviews, in denen Menschen mir über ihr Nicht-Schlafen-Können berichteten.
Tagträume
Tagträume
Ausstellungsansicht der 200-teiligen Arbeit
Format variabel
Wartesituationen, aus denen kein Entkommen möglich ist, sind die Intension für diese Werkreihe.
Ich fragte 100 Personen: „In welcher Situation träumen sie sich wohin?“ und hielt die Antworten zeichnerisch in Schneekugeln fest. Eine Seite zeigt die Realität, die andere den Wunschtraum.
Während der Corona-Pandemie wurden erneut 100 Menschen befragt. Der Vergleich zeigt: Zuvor sprudelten die Antworten unrealistisch voller Fantasie, während Corona eine minuziöse, exakte Beschreibung der nicht erreichbaren Realität hervorrief.